Es war der 03.06.16- mal wieder hatten sie sinnlose Diskussionen wegen noch belanglangloseren Kleinigkeiten. Trotz allem fuhr sie zu ihm und es sollte genau so werden, wie sie es sich schon vorher gedacht hat. Er schwieg, sie schwieg- die Schwere dieser endlos scheinenden Momente schien die ganze Luft zu füllen, ja sie raubte ihnen den letzten Sauerstoff- sie schwiegen und schwiegen.
Wie sie es hasste wenn es sich zwischen ihnen so entwickelte. Warum passierte das so oft? Er wollte sie doch einfach nur bei sich haben und sie liebte es an seiner Seite zu sein. Wieso verliert man sich so oft in den Unwichtigkeiten?
Irgendwann legte sie sich zu ihm. An seiner Seite war sie sicher, selbst wenn er für den Unmut in ihr verantwortlich war. Und genau in diesem Moment bekam die Situation etwas magisches. Er legte seine Hand auf Ihre Haut. Es vibrierte, pulsierte, als hätte er sie nie zuvor berührt. Egal wie sehr die Welt um sie brannte, wie turbulent es auch wurde, das Mädchen mit den Bambi-Augen fühlte sich nirgendwo so geborgen, wie an Captain Currents Seite.
Und wie die Planeten sich so weiter bewegten, die Zeiger tickten, verdichtete sich die Intensität der ungesagten Worte und alles wandelte sich zum Guten. Es kann so leicht sein. Und so ist es gut.
Das Leben ist eine Ansammlung von Momenten, auf ewig in die Seele eingebrannt. Dies ist mein Leben...
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Sonntag, 5. Juni 2016
Donnerstag, 26. Mai 2016
20.01.2016
Wie alles begann.... Am 16.01.2016 war dieses großartige Konzert, auf das sie gingen, am 20.0.2016 wurden sie ein paar und das schrieb sie über diese Nacht:
"Total wasted bei Captain Current aufwachen- Ich liebe das Leben. Und Ihn.
Er hielt sie im Tubel des Moments. Er hielt sie im Leben."
Tagebuch 22.01.2016:
"Total wasted bei Captain Current aufwachen- Ich liebe das Leben. Und Ihn.
Das Mädchen mit den Bambi-Augen hat sein Herz verloren. Irgendwo in der Stille zwischen den Beats, die die Luft pulsieren lassen. Ihr Blut rauschte nur so in ihrem Körper. Der Alkohol nahm sie komplett ein. Und zwischen all den Scherben hielt er sie. Sie schwört noch immer, dass die Musik für ein paar Herzschläge aussetzte. Es war ein luftleerer Raum. Das Vakuum der vorbeirauschenden Zeit. Sie liebte ihn.
Er hielt sie im Tubel des Moments. Er hielt sie im Leben."
Und nach einem ca. dreiviertel Jahr, das die beiden nun schon miteinander verbringen, ist aus den kleinen Momenten etwas großes geworden. Immer wenn sie droht zu fallen, ist er zur Stelle. Immer wenn sie Angst hat, ist er da und hält sie. Ohne Captain Current wäre sie verloren in der Zeit, aber er ist da. Bitte lass das nie enden.
Sonntag, 22. Mai 2016
realittsfern.
dass sie die Leichtigkeit des
Seins genießen will und zerdenkt dabei jede Situation in hunderte, tausende Partikel.
Es könnte so einfach sein, wenn die Gedanken nur einmal still stehen würden. Ihr fehlt die Hingabe so sehr. Sie will sich endlich wieder ohne Hintergedanken in jeden noch so kleinen Moment stürzen, voller Elan und Freude.
Wie blendet man dieses "Was wäre wenn...." aus? Wie befreit man sich, wenn man dabei ist alles zu hinterfragen?
Und wie zur Hölle wird das Mädchen mit den Bambi-Augen endlich wieder das, was sie sich einst so hart erkämpft hatte- bedingungslos glücklich mit sich und der Welt?
Freitag, 20. Mai 2016
Was ich dir gern sagen würde..
Als sie heute Morgen neben Captain Current wach wurde, den warmen Körper ihres Hundes an Ihrer Haut spürte, den leichten Kater und das viel zu helle Lich sah, wusste das Mädchen mit den Bambi-Augen, dass dieser Traum sehr bald schon zu Ende sein könnte. Morgen schon ist ihr Urlaub vorbei. Ab Morgen beginnt wieder der graue Alltag- und damit einhergehend- das große Vermissen.
So gern würde sie ihm sagen: "Hey du, ist verdammt schön mit dir; Mach bitte, dass es für immer so bleibt. Und bitte, egal was passiert, vergiss mich nicht."
Aber sie schweigt. Jeden Morgen, jeden Abend, verschweigt sie so viel, das er wissen sollte und doch nicht wissen darf. Kaum auszudenken, wenn diese stürmische und doch so harmonische Beziehung wegen der Schwere zu großer Worte zerbrechen würde.
Man sollte das seichte Leben genießen, denn wer weiß schon, wie viel Tragik unsere Herzen wirklich aushalten...
Ihr gefällt es, dass nicht viel zwischen ihnen steht. Captain Current lebt sein Leben und sie ihres nebenher. Zwei Fremde, deren Wege häufig kreuzen und doch kennen sie einander kaum.
Zwei Vagabunden auf ihrem Weg durch den Trubel der Nächte und die stillen Momente.
"Werden Sie mir jetzt bloß nicht sentimental!" - Star Wars V - Das Imperium schlägt zurück
Mittwoch, 18. Mai 2016
Vom Mädchen mit den Bambi-Augen
Willkommen in meinem Leben - Willkommen in meinem Kopf.
Da war sie auf einmal- Anfang 20, mitten im Leben, heillos überfordert und ständig berauscht.
So sieht sie also aus, die Welt der "Erwachsenen". Ohne Alkohol, Gras und Netflix wohl kaum zu überleben. Wie machen das nur all die "Normalos"? Wie schaffen sie den Spagat zwischen Job, Familie, Freunden, Haushalt und all dem Ämterkram? Sie würde es wohl nie erfahren. Das Mädchen mit den Bambi-Augen lebt in ihrer eigenen Welt. Sie sieht die Farben der Welt, aber nicht deren Zusammenhänge. Der Kopf dreht vor lauter Leben, alles wird ständig zu dieser einen grauen Masse. Alles wird gleichgültig. Viel zu oft.
Nach vielen Jahren erfolgloser Romanzen (ja die Teenie-Zeit kann einem wirklich ewig vorkommen), fand sie vor fast einem halben Jahr den Mann Ihres Herzens. Nach all den großen Dramen ist das nun diese Einfachheit, die ihr Herz wirklich erreichen kann. Captain Current ist einfach da. Es braucht keinen Kitsch, keine großen Gesten, um zu wissen, dass diese Gefühle echt sind.
Es könnte alles so einfach sein, aber war es das jemals?
Freitag, 20. Februar 2015
Wie viele Blicke aus dem Fenster braucht es, um zu erfahren, wie das Wetter schmeckt?
Wie oft muss ich dich küssen, um zu wissen, was Freiheit bedeutet?
Können Menschen mit Schlafstörungen lebensmüde sein?
Wie viel Alkohol braucht es, um zu spüren, dass die Welt sich dreht?
Und wie viele Kinder, um die Welt von Leid zu befreien?
Können Krebse an Krebs erkranken?
Wäre ich ein Vogel, könnte ich dann auf den Wolken tanzen?
Montag, 24. März 2014
Gedankenkritzelei die 423876814.
Hab jede Nacht gehofft Schlaf zu finden und vergeblich die Lider zusammen gepresst.
Hab jeden Tag gehofft einen Sinn zu erkennen und bin doch nur durch's Leben gehetzt.
Wie auch immer ich es drehe und wende, am Ende steck ich fest zwischen zu vielen Menschen, zu viel Alkohol und zu wenig
Selbst.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Es war einmal
Wie ich es vermisse mit meiner Kamera durch die Straßen zu ziehen und die Schönheit der Welt so einzufangen, wie sie kein anderer sieht.
Seit meine heißgeliebte Canon kaputt ist, bin ich regelmäßig depressiv, versuch immer wieder sie zum laufen zu bringen und bin noch trauriger wenn's nicht geht.
Ohne die Fotografie bin ich nicht ich. Klar, was ich fabriziere ist nicht sonderlich wertvoll, aber ich mach es für MICH und nun fehlt so ein elementarer Teil meiner selbst, dass es mich auffrisst.
Montag, 10. Juni 2013
Ängste
Und da war sie- diese Angst vorm Leben. In drei Wochen ist es soweit. Der Ernst beginnt,
es geht um die Wurst.
Man muss sich eines Tages der Realität stellen-
die Kindheit ist vorbei.
Verantwortung tonnenschwer auf schwachen Schultern.
Angst vor Verlust,
Angst vor Veränderung,
lähmt mich gänzlich,
macht richtiges Handeln unmöglich.
Was ist, wenn es zu schwer wird?
Wenn Sehnsucht zu groß wird?
Wenn ich dich nie glücklich mach?
Der Ernst des Lebens beginnt mit deiner Abfahrt.
Was ist, wenn ich dich nicht halten kann- mich?
Mittwoch, 5. Juni 2013
Siehst du weg,
seh ich's dir an,
seh ich, wie du nicht weiter kannst.
Siehst du her,
blick ich weg.
Zieh mich zurück in mein Versteck.
Augenblicke lasten zwischen uns-
ewiges hin und doch wieder her.
Doch stets voller Liebe,
wenn ich in deine Arme
zurück kehr'.
_______________________________
Wohin mit diesem Gefühl?
Woher soll ich wissen, was ich will?
Plan A, Weg B,
Umweg C, oder Rückruf D?
Wohin mit mir?
Zu ihr, oder bleib ich hier?
Hält sowieso niemand
solang aus,
dass man sagen könnte:
"Da wird was draus!"
Am Ende kehren alle den Rücken,
meinen ich würd' sie erdrücken.
Klammer mich an letzte Hoffnungsfetzen,
wenn sie in fremden Händen weilen.
Und ich? Bleib hier für mich-
allein.
Vielleicht muss es ja so sein.
Vom Schicksam bestimmt,
ewig einsames Kind.
_______________________________
Unsichtbare Hand
hält Stift und Finger fest umspannt
verhindert jede Kreativität
Mensch ohne Gefühlregung
Unnotiertes Leben- ungelebt?
Wie kann man existieren,
ohne Momente auf ewig auf
Papier zu konservieren?
Montag, 13. Mai 2013
Gegensätzlich gleich
Das größte Glück und das größte Leid- immer wieder faszinierend, dass beides nur einen Wimpernschlag von einander entfernt liegen kann, so ähnlich starke Emotionen- Liebe und Trauer, Hass und Eifersucht. Man könnte meinen Gegensätze schließen einander aus, doch überschneiden sie sich nicht auch manchmal?
Wer zu lieben wagt, tanzt ganz nahe an der Klippe- noch ist man ganz oben, doch muss ständig den Fall fürchten. Ist dieser Ausblick das, was das Hochgefühl verschafft? Wie kann man sich trotzdem immer wieder gerade in den Armen der Liebsten in größter Sicherheit wägen?
Große Mythen am frühen Abend... Lebenslange Rätsel.
Sonntag, 12. Mai 2013
Blutspuren
Ich sah ein Mädchen, Augen rot, nass
und rot. Wie viel Trauer muss fließen, um solch schönen Augen all
die Lebensfunken zu entziehen? Wangen nass. Schwarze Tränenspuren
auf weißer Haut. Sonnenspränkel umspielten ihre Nase, die stupsige
Spitze rot. Ihre Lippen nass, Flüsse, die über bleiche Haut, über
Kinn und Hals wandern. Wie viel Traurigkeit floss aus ihr? Wie viel
Trauer braucht es, um so nass zu sein? So gezeichnet? Zeichnungen auf
Armen und Beinen. Zeichnungen für die Ewigkeit, gemalt in rot. Wie
viel Trauer muss geflossen sein, um rote Flüsse entstehen zu lassen?
Rote Flussläufe zeichnen ihr Weiß. Hört Trauer irgendwann auf zu
fließen? Wird sie jemals trocknen? Wann wird wieder Leben in diese
Augen kehren? In diesen Körper? In dieses Mädchen?
Dienstag, 26. März 2013
Gefühlshose runter
Vielleicht ist es dem einen oder anderen aufgefallen, dass ich in letzter Zeit mehr lyrische Texte von mir blogge, nicht mehr Kummerfelsen von der Seele wälze, wie früher.
Nun, ich habe heute beschlossen mal wieder etwas privater zu werden. Klar, es werden 23417248613 Personen lesen, falsch interpretieren und wieder als Wortwaffe gegen mich richten, aber damit muss man rechnen, wenn man seine kleine broken soul freilegt. Die Gesellschaft akzeptiert es einfach nicht, wenn man Schwächen zugibt, sie zerfetzen dich in der Luft und laben sich an deinem Blut. Aber wenn man die immer-starke spielt, wirkt man arrogant und hat auch wieder alles falsch gemacht.
Aber was soll's, auf die Meinung anderer geb ich schon lange einen Fick, weil ich mit der Zeit merkte, dass keiner dieser Idioten nachdenkt, dass sie sich nicht mal der Konsequenzen bewusst sind, die ihre Wortkiesel im Glashaus nach sich ziehen. Was ihre Wortsteine mit meinen Glasknochen anstellen.
Also verschanz ich mich hinter einem unerreichbaren Zementherzen. Ihr kommt mir nicht nahe und ich muss das mal alles los werden.
Ganz ehrlich? Auf die Frage, wie es mir gehe, weiß ich schon lange keineehrliche Antwort. Würd ich sagen gut, wär's in 99% der Fälle gelogen, doch allzu sehr leide ich auch nicht. Es ist mehr eine monotone Gleichgültigkeit in mein Leben gezogen. Und doch bin ich so gefühlsgeladen. Strange. Zur Zeit treten Menschen in mein Leben, bleiben kurz, ich verjage sie. Einfach um mir zu beweisen, dass ich es noch in der Hand habe. Einfach um Kontrolle zu bewahren. Ich denke ich bin verliebt. Manchmal. Weiß nicht mal in wen. Kann ich lieben? Was ist Liebe? Komische Sache.
Meine Zukunft ist genau so ungewiss. Mitte Juli hab ich meine Schule beendet. Was danach? Ausbildung, Bufdi, Fsj, Studium? Die Welt steht mir offen und ich fühle mich so überfordert. Werde mit Gina meinem Anker zusammen ziehen. Hoffnungsschimmer. Ich hoffe das klappt. Ich muss endlich anfangen wieder zu fühlen. Wieder Glück zuzulassen.
Ich vermisse all meine Freunde. Laura, Milchzähnchen, Janine, Julf... Das sind so die, zu denen ich einfach keinen Kontakt habe wirklich. Dabei wüsst ich doch so gerne wie es ihnen geht. Was sie so machen, wäre gerne Teil ihres Lebens. Bin ich nicht. Randteil.
Und trotzdem sind es meine Freunde, die mich halten. Virginia, Yvonne, Vani, Nine, Julia, Julf.. Das sind so die, die mir mit mehr oder weniger Kontakt jeden Tag irgendwie doch noch das Leben retten. 123489239 kleine Lebensrettungen.
Manchmal will ich einfach nicht mehr atmen, dann denk ich es geht bergauf. Stimmungsschwankungen sind nichts dagegen. Das ist mehr ein PingPongSpiel. Mit meinem Herz. Das laugt so aus, aber man kann nichts machen. Gegen meine Schwäche.
Oh ich vermisse meine Freunde so sehr. Meine Sorgenfreiheit. Manchmal kann ich von ihr kosten.
Alles im allen geht es wohl doch bergauf. Mühsam. Langsam. Meine Freunde schleppen mich den Berg hoch. Ich kugel immer wieder runter. Sie rennen mir nach und holen mich wieder, sind dabei selbst am Fallen und ich?! Kann nicht die Kraft aufbringen auch ihnen zu helfen, sie mitzuziehen. Nur wenn es ums Herunterziehen geht, bin ich wohl Weltmeisterin. Gäbe es eine Olympiade für egoistische, depressive, schlechte Freunde, kurz edsF, wäre ich ganz vorn im Medaillenspiegel.
Einmal Nummer eins sein. Ich bin ihnen so dankbar. Ich hoffe, sie halten mich noch ein wenig aus. Nur ein wenig. ....bis ich mich selbst halten kann.
Nun, ich habe heute beschlossen mal wieder etwas privater zu werden. Klar, es werden 23417248613 Personen lesen, falsch interpretieren und wieder als Wortwaffe gegen mich richten, aber damit muss man rechnen, wenn man seine kleine broken soul freilegt. Die Gesellschaft akzeptiert es einfach nicht, wenn man Schwächen zugibt, sie zerfetzen dich in der Luft und laben sich an deinem Blut. Aber wenn man die immer-starke spielt, wirkt man arrogant und hat auch wieder alles falsch gemacht.
Aber was soll's, auf die Meinung anderer geb ich schon lange einen Fick, weil ich mit der Zeit merkte, dass keiner dieser Idioten nachdenkt, dass sie sich nicht mal der Konsequenzen bewusst sind, die ihre Wortkiesel im Glashaus nach sich ziehen. Was ihre Wortsteine mit meinen Glasknochen anstellen.
Also verschanz ich mich hinter einem unerreichbaren Zementherzen. Ihr kommt mir nicht nahe und ich muss das mal alles los werden.
Ganz ehrlich? Auf die Frage, wie es mir gehe, weiß ich schon lange keine
Meine Zukunft ist genau so ungewiss. Mitte Juli hab ich meine Schule beendet. Was danach? Ausbildung, Bufdi, Fsj, Studium? Die Welt steht mir offen und ich fühle mich so überfordert. Werde mit Gina meinem Anker zusammen ziehen. Hoffnungsschimmer. Ich hoffe das klappt. Ich muss endlich anfangen wieder zu fühlen. Wieder Glück zuzulassen.
Ich vermisse all meine Freunde. Laura, Milchzähnchen, Janine, Julf... Das sind so die, zu denen ich einfach keinen Kontakt habe wirklich. Dabei wüsst ich doch so gerne wie es ihnen geht. Was sie so machen, wäre gerne Teil ihres Lebens.
Und trotzdem sind es meine Freunde, die mich halten. Virginia, Yvonne, Vani, Nine, Julia, Julf.. Das sind so die, die mir mit mehr oder weniger Kontakt jeden Tag irgendwie doch noch das Leben retten. 123489239 kleine Lebensrettungen.
Manchmal will ich einfach nicht mehr atmen, dann denk ich es geht bergauf. Stimmungsschwankungen sind nichts dagegen. Das ist mehr ein PingPongSpiel. Mit meinem Herz. Das laugt so aus, aber man kann nichts machen. Gegen meine Schwäche.
Oh ich vermisse meine Freunde so sehr. Meine Sorgenfreiheit. Manchmal kann ich von ihr kosten.
Alles im allen geht es wohl doch bergauf. Mühsam. Langsam. Meine Freunde schleppen mich den Berg hoch. Ich kugel immer wieder runter. Sie rennen mir nach und holen mich wieder, sind dabei selbst am Fallen und ich?! Kann nicht die Kraft aufbringen auch ihnen zu helfen, sie mitzuziehen. Nur wenn es ums Herunterziehen geht, bin ich wohl Weltmeisterin. Gäbe es eine Olympiade für egoistische, depressive, schlechte Freunde, kurz edsF, wäre ich ganz vorn im Medaillenspiegel.
Einmal Nummer eins sein. Ich bin ihnen so dankbar. Ich hoffe, sie halten mich noch ein wenig aus. Nur ein wenig. ....bis ich mich selbst halten kann.
Sonntag, 24. März 2013
Egomanen unter sich
Zwei Egomanen, zwei Einzeldramen
Voller Raum der Einsamkeit
Waren immer allein trotz der Zweisamkeit
Zeichnest deine Geschichte, ich zeichnete meine,
radiertest mein Leben aus, brauchtest mehr Platz .
Ich musste raus, wurde dir nur zur Last.
Sahst mich nie aus lauter Spiegelseherei
Last nie meine Lippen, da war keinerlei
Liebe im Spiel zwischen dir und mir
Ich dachte an mich, deine Gedanken bei dir
Drückte dich lieblos an mich, deine Hände auf mir
Liebesspiel perfekt inszeniert
Lebensspiel komplett isoliert
Du bei dir, ich bei mir
Nie gemeinsam und doch gemeinsam einsam
Egomanen unter sich
Leben zusammen, doch kennen einander nicht.
Sonntag, 3. März 2013
Nachtgedanken und Herzerschlägerei.
Ich spüre mein eigenes Herz- schlagen,
bis zum Hals- schlagen und schlagen,
mich selbst erschlagen.
Niedergerungen vom Gefühl der Erschlagenheit,
suchend nach schützenden Armen,
Fluchtstätten der Geborgenheit.
Sich im Kreis drehend fortbewegend,
mit sich nur um ein Thema kreisenden Gedanken:
Wohin mit meinem Versagen?
Wie könnt ich einer fremden Seele nur ein Kilogramm meiner eigenen auflasten,
wenn tonnenschwere Gedankengänge auf mir lasten, mich erdrücken,
niederringen und in großen Schritten
tiefer rein reiten in das Elend,
meine selbstgewählte Verelendung.
Aus der rauszukommen ist dann doch nicht mehr so leicht,
denn sich selbst zerstörende Seelen überbrücken nicht einfach so
den scheinbar kurzen Sprung
von dem was ist, zu dem was ohne viel Mühe sein könnte und müsste.
Wenn ich nur wüsste wie ich von dem, was ich bin,
nur ein klein wenig mehr werde zu dem,
was ich zu sein gedenke,
doch in diesem Gedanken wieder selbst beschränke,
gegen eigene Gefühlsgrenzen renne, falle-
ach ihr könnt mich mal alle
in Ruhe lassen, mit mir, meinem Herzschlag,
der meinen Atem mir raubt.
Fuck ich ertrag's nicht mehr- mich,
den Verlust meines Atems, Verlust meiner selbst,
wo ist denn nun der Held,
der mal lebte in meiner Brust?
So gern hätt ich's gewusst
in Nächten wie dieser, in denen mein
schlagender Pulsgedanke voran peitscht.
Nächte, die mir den Schlaf rauben und den Verstand.
Wo ist der Punkt, an dem mein altes Ich verschwand
und woher kam das neue- so einfach aus dem Nichts?
Ach wüsst ich's,
würd ich wohl kaum halb zwei hier sitzen,
mit Kuli Zeilen in den Bankbrief ritzend,
die sowieso keiner entziffern kann.
Wahrscheinlich besser so,
denn so tiefe Gedanken sind nur sicher bei mir,
weil anderswo nur Worte verdreht
werden, in den Mund gelegt,
als Waffen genutzt.
Meine eigenen Worte gegen mich selbst,
mich selbst erschlagend, wie der Puls, mein Herzschlag,
bis ich irgendwann es nicht mehr ertragend wieder liege,
wo ich vor fünf Minuten noch lag.
Allein mit mir und dem ewig selbsterschlagendem Herz-
endloser Schmerz.

bis zum Hals- schlagen und schlagen,
mich selbst erschlagen.
Niedergerungen vom Gefühl der Erschlagenheit,
suchend nach schützenden Armen,
Fluchtstätten der Geborgenheit.
Sich im Kreis drehend fortbewegend,
mit sich nur um ein Thema kreisenden Gedanken:
Wohin mit meinem Versagen?
Wie könnt ich einer fremden Seele nur ein Kilogramm meiner eigenen auflasten,
wenn tonnenschwere Gedankengänge auf mir lasten, mich erdrücken,
niederringen und in großen Schritten
tiefer rein reiten in das Elend,
meine selbstgewählte Verelendung.
Aus der rauszukommen ist dann doch nicht mehr so leicht,
denn sich selbst zerstörende Seelen überbrücken nicht einfach so
den scheinbar kurzen Sprung
von dem was ist, zu dem was ohne viel Mühe sein könnte und müsste.
Wenn ich nur wüsste wie ich von dem, was ich bin,
nur ein klein wenig mehr werde zu dem,
was ich zu sein gedenke,
doch in diesem Gedanken wieder selbst beschränke,
gegen eigene Gefühlsgrenzen renne, falle-
ach ihr könnt mich mal alle
in Ruhe lassen, mit mir, meinem Herzschlag,
der meinen Atem mir raubt.
Fuck ich ertrag's nicht mehr- mich,
den Verlust meines Atems, Verlust meiner selbst,
wo ist denn nun der Held,
der mal lebte in meiner Brust?
So gern hätt ich's gewusst
in Nächten wie dieser, in denen mein
schlagender Pulsgedanke voran peitscht.
Nächte, die mir den Schlaf rauben und den Verstand.
Wo ist der Punkt, an dem mein altes Ich verschwand
und woher kam das neue- so einfach aus dem Nichts?
Ach wüsst ich's,
würd ich wohl kaum halb zwei hier sitzen,
mit Kuli Zeilen in den Bankbrief ritzend,
die sowieso keiner entziffern kann.
Wahrscheinlich besser so,
denn so tiefe Gedanken sind nur sicher bei mir,
weil anderswo nur Worte verdreht
werden, in den Mund gelegt,
als Waffen genutzt.
Meine eigenen Worte gegen mich selbst,
mich selbst erschlagend, wie der Puls, mein Herzschlag,
bis ich irgendwann es nicht mehr ertragend wieder liege,
wo ich vor fünf Minuten noch lag.
Allein mit mir und dem ewig selbsterschlagendem Herz-
endloser Schmerz.

Dienstag, 5. Februar 2013
Keep on dreaming
Eine Person meinte mal zu mir, dass es wohl nichts schöneres gibt, als Abends mit dem Zug durch die Dunkelheit zu reisen, Musik zu hören und die Lichter vorbeiziehender Städte zu sehen. Das Funkeln und das Gefühl allein zu sein mit deinen Gedanken, frei zu sein.. Das sind die Momente, für die man lebt. Voller Sehnsucht, voller Trauer und doch so erfüllt von Liebe und Glück.
Samstag, 29. Dezember 2012
Gespräche
Wolfsmädchen: Ich bin gerne so forever alone.Abendretter: Warum?
Wolfsmädchen: Ich rede mir das ein, weil ich es nicht ertragen kann wieder eine Nacht allein in die Dunkelheit zu starren und ich hoffe, dass ich mich selbst irgendwann mit meinen Lügen beruhigen kann. Ich sag mir, dass ich niemanden brauche und hoffe trotzdem, dass auf einmal jemand in mein Leben tritt, der mich verzaubert, aus meinem Tief reißt, mir wieder zeigt wie schön manche Momente funkeln können. Es ist einfacher seine Ohren zuzuhalten, als unfreiwillig dieser endlosen Stille ausgesetzt zu sein. Schalte mein Handy aus, weil ich mich, wäre es angeschalten, zu sehr nach diesem Vibrieren sehnen würde. Also starre ich Stunde um Stunde aus dem Fenster und sage mir, dass das das Leben ist, welches ich mir selbst ausgewählt habe, damit ich nicht zugeben muss, dass ich nie eine Wahl hatte.
Abendretter: Das ist einer der schönsten "Texte" die ich jemals gelesen habe. Du berührst damit mein Herz. Weil es mir vorkommt, als ob du mir mitten aus dem herzen schreibst. Ich hatte grade eine Gänsehaut. Ich weiss gar nicht was ich sagen soll, ich hatte noch nie jemanden, der auch so schreibt, kennenlernen dürfen. Und du sprichst mir so aus der Seele.
Ich habe gestern Abend eine Person, die ich entfernt aus meiner Vergangenheit kenne, angeschrieben. Es wurde eine der schönsten Unterhaltungen seit langem. Unsere Namen habe ich anonymisiert.
Montag, 19. November 2012
Sein wie ich
You push me away - - - - > Bitterly
My apologies fall on your deaf ears
You curse my name - - > Bitterly
And now your eyes they look at ME Bitterly.
für was ? tu ich das?
Ich will nicht so sein wie Hitler nur nicht so sein wie Mutter Theresa
sein wie ich
sein wie ich
sein wie ich
Will keinen Vergleich mit großen Stars, strebe keine fremde Idendität an.
Will mich nicht in Geschichten der anderen finden, sondern selbst Geschichte schreiben. Mein Ziel ist es ICH zu sein, mich zu finden. Keine Modeerscheinung, sondern Mensch mit Seele. Meine Taten sollen Hand und Fuß haben. Möchte mit jeder Zeile ein Stück von MIR geben. Jeder Strich meines Kugelschreibers soll so viel von mir preis geben, als würde ich mit meinem eigenen Blut das weiße Papier tränken.
Will nicht in der farblosen Masse der Zeit untergehen, sondern mein Ding durch ziehen. Unverwechselbar - wie mein Fingerabdruck.
Will nicht in der farblosen Masse der Zeit untergehen, sondern mein Ding durch ziehen. Unverwechselbar - wie mein Fingerabdruck.
Freitag, 5. Oktober 2012
Fragst dich wie's nach dem Leben weiter geht, ob's weiter geht?!
Schaust hinein in das Licht, gehst durch, durch das Licht- doch was ist hinterm Licht?
Alle reden drüber, immer wieder; denken sie wüssten bescheid, doch solche Lügner.
Nichts wissen sie, fühlten nie diese Leere, diese Schwere.
Doch du kennst sie, spürst sie, lebst sie.
Ritzen sich just for fun, doch haben keine Ahnung wie's ist, wenn du nicht anders kannst.
Willst ausbrechen aus dem Kreis, doch schaffst's nicht raus aus dem Scheiß, der dein Leben bestimmt, dein Leben dir nimmt.
Bis der letzte Funken Hoffnung verglimmt.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Wayne und Freundesliebe
__________
Und jetzt bin ich an dem Punkt angelangt, wo's mir scheißegal ist, was ihr denkt.
Ich habe vielleicht einen schlechten Einfluss auf mein Umfeld, schwebe vielleicht zwischen Arroganz und Selbsthass. Fakt ist: Es gibt schönere und hässlichere als mich- waye. Weiterer Fakt: Ich liebe die Menschen, die sich in mein Herz vorgewagt haben. Die, die mich sehen und verstehen: Mir zu oft fehlen und doch nie gehen. Ja. Ich geb's zu, oft in letzter Zeit könnte man denken meine Liebsten wären mir egal. Hab keine Zeit für sie und nehm sie mir zu selten, doch wenns hart auf hart kommt, bin ich sicher besser für sie da, für euch da, als all die Barbiepuppen-fake-Freunde, die sagen, dass ihre Arme und Ohren zu jeder Zeit offen wären, doch brauchst du sie, sind sie weg, haben besseres vor, hängen mit ihren glücklichen "Freunden" rum und du bist allein- Ich lass euch nie allein.
Scheiß drauf was andere denken- hauptsache ihr seht mich klar wie ich bin.
__________
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