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Donnerstag, 13. Juni 2013

Es war einmal





















Wie ich es vermisse mit meiner Kamera durch die Straßen zu ziehen und die Schönheit der Welt so einzufangen, wie sie kein anderer sieht. 
Seit meine heißgeliebte Canon kaputt ist, bin ich regelmäßig depressiv, versuch immer wieder sie zum laufen zu bringen und bin noch trauriger wenn's nicht geht. 
Ohne die Fotografie bin ich nicht ich. Klar, was ich fabriziere ist nicht sonderlich wertvoll, aber ich mach es für MICH und nun fehlt so ein elementarer Teil meiner selbst, dass es mich auffrisst. 

Montag, 13. Mai 2013

Gegensätzlich gleich


Das größte Glück und das größte Leid- immer wieder faszinierend, dass beides nur einen Wimpernschlag von einander entfernt liegen kann, so ähnlich starke Emotionen- Liebe und Trauer, Hass und Eifersucht. Man könnte meinen Gegensätze schließen einander aus, doch überschneiden sie sich nicht auch manchmal? 

Wer zu lieben wagt, tanzt ganz nahe an der Klippe- noch ist man ganz oben, doch muss ständig den Fall fürchten. Ist dieser Ausblick das, was das Hochgefühl verschafft? Wie kann man sich trotzdem immer wieder gerade in den Armen der Liebsten in größter Sicherheit wägen? 

Große Mythen am frühen Abend... Lebenslange Rätsel.

Sonntag, 12. Mai 2013

Blutspuren




Ich sah ein Mädchen, Augen rot, nass und rot. Wie viel Trauer muss fließen, um solch schönen Augen all die Lebensfunken zu entziehen? Wangen nass. Schwarze Tränenspuren auf weißer Haut. Sonnenspränkel umspielten ihre Nase, die stupsige Spitze rot. Ihre Lippen nass, Flüsse, die über bleiche Haut, über Kinn und Hals wandern. Wie viel Traurigkeit floss aus ihr? Wie viel Trauer braucht es, um so nass zu sein? So gezeichnet? Zeichnungen auf Armen und Beinen. Zeichnungen für die Ewigkeit, gemalt in rot. Wie viel Trauer muss geflossen sein, um rote Flüsse entstehen zu lassen? Rote Flussläufe zeichnen ihr Weiß. Hört Trauer irgendwann auf zu fließen? Wird sie jemals trocknen? Wann wird wieder Leben in diese Augen kehren? In diesen Körper? In dieses Mädchen?  

Sonntag, 24. März 2013

Egomanen unter sich



Zwei Egomanen, zwei Einzeldramen
Voller Raum der Einsamkeit
Waren immer allein trotz der Zweisamkeit
Zeichnest deine Geschichte, ich zeichnete meine,
radiertest mein Leben aus, brauchtest mehr Platz .
Ich musste raus, wurde dir nur zur Last.
Sahst mich nie aus lauter Spiegelseherei
Last nie meine Lippen, da war keinerlei
Liebe im Spiel zwischen dir und mir
Ich dachte an mich, deine Gedanken bei dir
Drückte dich lieblos an mich, deine Hände auf mir
Liebesspiel perfekt inszeniert
Lebensspiel komplett isoliert
Du bei dir, ich bei mir
Nie gemeinsam und doch gemeinsam einsam
Egomanen unter sich
Leben zusammen, doch kennen einander nicht.


Mittwoch, 6. März 2013

Zwischen Eifer und Sucht




Zwischen Eifer und Sucht
bekommt man schwer Luft.
Einmal in die Fänge geraten, 
raubt's dir den Atem.
Verschlingt dich Stück für Stück-
wo bleibt das ersehnte Glück,
wenn Herzmauern zu hoch
und der Mut zu klein,
immer Stärker der Sog
ganz tief hinein
in die Hassliebe,
die dich und deine Herzensdiebe
verbindet 
während Lebensglut schwindet,
verglimmt.
So kalt die Nächte auch sind, 
die Arme sind warm, 
die Träume noch wärmer.
Der Willen so stark, 
doch alle Ängste viel stärker.
Schaffen wir's die Herzen zu setzen,
oder bleiben nur leere Versprechen
zwischen dir und mir, 
dem unentstandenen WIR-
Fragen über fragen, 
doch werd's wieder nicht wagen
sie auszusprechen,
weil Antworten möglicherweise Herzchen brechen. 


Dienstag, 5. Februar 2013

Keep on dreaming


Eine Person meinte mal zu mir, dass es wohl nichts schöneres gibt, als Abends mit dem Zug durch die Dunkelheit zu reisen, Musik zu hören und die Lichter vorbeiziehender Städte zu sehen. Das Funkeln und das Gefühl allein zu sein mit deinen Gedanken, frei zu sein.. Das sind die Momente, für die man lebt. Voller Sehnsucht, voller Trauer und doch so erfüllt von Liebe und Glück. 

Samstag, 29. Dezember 2012

Gespräche


Wolfsmädchen: Ich bin gerne so forever alone.
Abendretter: Warum?
Wolfsmädchen: Ich rede mir das ein, weil ich es nicht ertragen kann wieder eine Nacht allein in die Dunkelheit zu starren und ich hoffe, dass ich mich selbst irgendwann mit meinen Lügen beruhigen kann. Ich sag mir, dass ich niemanden brauche und hoffe trotzdem, dass auf einmal jemand in mein Leben tritt, der mich verzaubert, aus meinem Tief reißt, mir wieder zeigt wie schön manche Momente funkeln können. Es ist einfacher seine Ohren zuzuhalten, als unfreiwillig dieser endlosen Stille ausgesetzt zu sein. Schalte mein Handy aus, weil ich mich, wäre es angeschalten, zu sehr nach diesem Vibrieren sehnen würde. Also starre ich Stunde um Stunde aus dem Fenster und sage mir, dass das das Leben ist, welches ich mir selbst ausgewählt habe, damit ich nicht zugeben muss, dass ich nie eine Wahl hatte.
Abendretter: Das ist einer der schönsten "Texte" die ich jemals gelesen habe. Du berührst damit mein Herz. Weil es mir vorkommt, als ob du mir mitten aus dem herzen schreibst. Ich hatte grade eine Gänsehaut. Ich weiss gar nicht was ich sagen soll, ich hatte noch nie jemanden, der auch so schreibt, kennenlernen dürfen. Und du sprichst mir so aus der Seele.

Ich habe gestern Abend eine Person, die ich entfernt aus meiner Vergangenheit kenne, angeschrieben. Es wurde eine der schönsten Unterhaltungen seit langem. Unsere Namen habe ich anonymisiert. 

Montag, 19. November 2012

Sein wie ich

You push me away    - - - - >                     Bitterly
My apologies fall on your deaf ears
You curse my name           - - >                Bitterly

And now your eyes they look at          ME      Bitterly.

                     Zigarette  für Zigarette für Zigarette
für was ?                              tu ich das?
          Ich will nicht so sein wie Hitler                                                      nur nicht so sein wie Mutter Theresa

            sein wie ich 
          sein wie ich 
        sein    wie    ich
      
Will keinen Vergleich mit großen Stars, strebe keine fremde Idendität an. 
Will mich nicht in Geschichten der anderen finden, sondern selbst Geschichte schreiben. Mein Ziel ist es ICH zu sein, mich zu finden. Keine Modeerscheinung, sondern Mensch mit Seele. Meine Taten sollen Hand und Fuß haben. Möchte mit jeder Zeile ein Stück von MIR geben. Jeder Strich meines Kugelschreibers soll so viel von mir preis geben, als würde ich mit meinem eigenen Blut das weiße Papier tränken. 
Will nicht in der farblosen Masse der Zeit untergehen, sondern mein Ding durch ziehen. Unverwechselbar - wie mein Fingerabdruck. 

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Wayne und Freundesliebe



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Und jetzt bin ich an dem Punkt angelangt, wo's mir scheißegal ist, was ihr denkt. 
Ich habe vielleicht einen schlechten Einfluss auf mein Umfeld, schwebe vielleicht zwischen Arroganz und Selbsthass. Fakt ist: Es gibt schönere und hässlichere als mich- waye. Weiterer Fakt: Ich liebe die Menschen, die sich in mein Herz vorgewagt haben. Die, die mich sehen und verstehen: Mir zu oft fehlen und doch nie gehen. Ja. Ich geb's zu, oft in letzter Zeit könnte man denken meine Liebsten wären mir egal. Hab keine Zeit für sie und nehm sie mir zu selten, doch wenns hart auf hart kommt, bin ich sicher besser für sie da, für euch da, als all die Barbiepuppen-fake-Freunde, die sagen, dass ihre Arme und Ohren zu jeder Zeit offen wären, doch brauchst du sie, sind sie weg, haben besseres vor, hängen mit ihren glücklichen "Freunden" rum und du bist allein- Ich lass euch nie allein. 
Scheiß drauf was andere denken- hauptsache ihr seht mich klar wie ich bin. 
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Donnerstag, 30. August 2012

Bilderflut

Boar meine letzten Tage waren schon schön. Fahrschule, Kuchen backen, Gina sehen und meine Frau treffen *-* Ich lass die Bilder sprechen...